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Photovoltaik lohnt sich: Du sparst mehr als tausend Euro pro Jahr

Eine Solaranlage auf dem Dach rechnet sich. Dafür brauchst du keine staatlichen Zuschüsse. Nutze deinen selbst gewonnenen Strom zuhause effizient und kaufe immer weniger Strom aus dem Netz. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage machst du dich energetisch unabhängig. Wir zeigen dir, wie, und unterstützen dich bei deinem Projekt.

Gewinne mit der eigenen PV-Anlage den Strom für deinen Haushalt

Mit der Sonne Stromkosten senken
  • Spare mit Speicher und PV in 20 Jahren rund 25.000 Euro an Stromkosten ein.
  • Denn mit einem Speicher nutzt du 70 % statt 30 % des Solarstroms selbst.
  • Nach 12 Jahre ist die Anlage bezahlt.
  • Du erntest 25 bis 30 Jahre günstigen Sonnenstrom vom Dach.

Deine Solaranlage nimmt dir ab Tag 1 Stromkosten ab

Selbst produzierter Strom kostet dich etwa 8 bis 12 Cent pro kWh. Das sind die Stromgestehungskosten, die sich aus deinen Investitions- und Betriebskosten ergeben, umgelegt auf eine Kilowattstunde (kWh). Dein Stromanbieter verlangt 35 Cent oder mehr. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde bringt dir also eine Ersparnis von rund 20 Cent. Wenn Energiepreise steigen, stört dich das durch deinen eigenen PV-Strom umso weniger. Je höher dein Eigenverbrauch ist, zum Beispiel durch ein E-Auto oder eine Wärmepumpe, desto besser ist die Rendite deiner PV-Anlage.

Klimaschutz als positiver Nebeneffekt

Mit einer typischen 10 kWp-Anlage sparst du pro Jahr etwa 5 Tonnen CO2 ein. Das ist ganz nebenbei ein großer Beitrag für die Umwelt.

Exkurs: Wie Photovoltaik funktioniert

Deine Solaranlage wandelt Sonnenlicht in Gleichstrom um. Ein Wechselrichter macht daraus Wechselstrom für deine Haushaltsgeräte.

Wichtige Begriffe:

  • kWp (Kilowatt-Peak): Das ist die Maßeinheit für die maximale Leistung deiner Anlage. 1 kWp erzeugt in Deutschland etwa 900 bis 1.100 kWh Strom pro Jahr.
  • Eigenverbrauch: Mit jeder Kilowattstunde (kWh), die du selbst verbrauchst, vermeidest du den Kauf von teurem Netzstrom und sparst langfristig. Je mehr Strom du selbst verbrauchst, desto lohnenswerter ist deine PV-Anlage. Denn mit jeder selbst verbrauchten Kilowattstunde machst du rund 20 Cent wett.
  • Einspeisung: Strom, den du nicht selbst nutzt, fließt ins öffentliche Netz. Dafür erhältst du eine Vergütung, die Einspeisevergütung. Hinweis: Stand Frühjahr 2026 steht die Einspeisevergütung politisch auf der Kippe. Sie ist allerdings schon lange kein wichtiger Renditefaktor mehr.

Modelle im Vergleich: Drei Möglichkeiten, deine Anlage zu betreiben

  1. Überschusseinspeisung: Du verbrauchst so viel Strom wie möglich selbst und verkaufst den Rest ans Netz. So nutzen Hausbesitzer üblicherweise ihre PV-Anlage. 
  2. Volleinspeisung: Du leitest den kompletten Strom ins Netz und verbrauchst nichts davon selbst. Die Vergütung ist höher, aber du musst den Strom für deinen Haushalt zukaufen. Diese Option lohnt sich nur bei sehr großen Flächen auf Scheunen oder Gewerbehallen. 
  3. Inselanlage: Du hast keinen Anschluss ans Stromnetz. Diese besondere Nutzungsform bietet sich nur für Gartenhäuser oder ähnliches an. Sie ist für dich und dein Wohnhaus nicht relevant. 

Wirtschaftlichkeit: Deine PV-Anlage mit Speicher erspart dir jedes Jahr 1.000 Euro Stromkosten

Die Anschaffungskosten für PV-Anlagen und Stromspeicher sind gesunken. 

Für eine PV-Anlage mit Speicher zahlst du zu Beginn mehr. Doch das lohnt sich. Du kannst nun etwa 70 % statt 40 % deines Solarstroms selbst nutzen. Das senkt deine Stromkosten.

Beispielrechnung: Einfamilienhaus mit 4 Personen

  • Anlagengröße: 10 kWp; Speicher 10 kWh Kapazität
  • Investition: ca. 13.000 € bis 18.500 €
  • Stromverbrauch der Familie: 4.500 kWh/Jahr
  • Ertrag der Anlage: ca. 10.000 kWh/Jahr
  • Strompreis: 35 ct/kWh

Ein Speicher kostet mehr,  beschleunigt aber die Amortisation:

Posten Ohne Speicher Mit Speicher
Investitionskosten (netto) ca. 13.000 € ca. 18.500 €
Eigenverbrauchsquote ca. 30 % (1.350 kWh) ca. 70 % (3.150 kWh)
Ersparnis Stromkosten (35 ct/kwh) ca. 473 € / Jahr ca. 1.103 € / Jahr
Einspeisung (7,78 ct) ca. 673 € (8.650 kWh) ca. 533 € (6.850 kWh)
Gesamtrendite pro Jahr 1.146€ 1.636€
Amortisationszeit ca. 11,3 Jahre ca. 11,3 Jahre

Was uns diese Zahlen sagen:

  1. Obwohl die Anlage mit Speicher um 5.500 € teurer ist, rechnet sie sich fast gleich schnell wie die Anlage ohne Speicher. Warum? Weil du viel weniger teuren Netzstrom zukaufen musst. Nach etwa 11 Jahren hast du deine Kosten raus – und ab dann produzierst du deinen Strom noch günstiger.
  1. Wichtiger Hinweis zur Lebensdauer: Während die Solarmodule locker 25 bis 30 Jahre halten, musst du bei einem Speicher damit rechnen, dass du ihn früher ersetzen musst. Behalte des für deine Kalkulation im Hinterkopf. Das Gute: Die Technik wird laufend besser, sodass du künftig mit einer längeren Lebensdauer rechnen kannst.

Hinweis: Die Einspeisevergütung wird voraussichtlich zukünftig entfallen. Um trotzdem deine Rendite zu steigern, liegt es an dir, deinen Solarstrom so effizient wie möglich zu nutzen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Das Wichtigste: Nutze so viel auf deinem Dach erzeugten Strom wie möglich selbst.

Photovoltaik mit Speicher: Keine Frage, sondern Standard

Früher waren Stromspeicher teuer. Heute gehören sie fast standardmäßig dazu. Ein Speicher erhöht deinen Eigenverbrauch von etwa 30 % auf bis zu 80 %.

  • Vorteil: Du nutzt deinen Sonnenstrom auch abends und nachts, wenn die Sonne nicht scheint. Denn du schaffst dir zusätzlich zum unmittelbaren Verbrauch bei Tag eine Stromrücklage für später.
  • Wirtschaftlichkeit: Speicherpreise sind stark gefallen. So rechnet sich das komplette System schneller als eine Anlage ohne Speicher, weil du weniger Netzstrom zukaufen musst.

Mit E-Auto und Wallbox schöpfst du deine Sonnenenergie voll aus

Lächelnde Frau lädt Einkäufe in den Kofferraum eines ladenden weißen E-Auto.
E-Auto mit eigene Solarstrom laden. | Foto: 673688991 - stock.adobe.com

Photovoltaik zeigt ihre wahre Stärke, wenn sie nicht nur für den Haushaltsstrom, sondern auch beim Laden deines E- Autos und beim Heizen mit deiner Wärmepumpe zum Einsatz kommt.

Beispielrechnung 1: Fokus E-Auto

Ein Elektroauto verbraucht ca. 18 kWh auf 100 km. Bei 15.000 km Fahrleistung pro Jahr sind das 2.700 kWh Zusatzverbrauch.

  • Laden mit Netzstrom: 2.700 kWh × 0,35 € = 945 €
  • Laden mit Sonnenstrom: 2.700 kWh × 0,10 € = 270 €
  • Deine Ersparnis: 675 € pro Jahr zusätzlich zur Hausstrom-Ersparnis.

Beispielrechnung 2: Fokus Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe im sanierten Altbau oder Neubau benötigt zum Heizen ca. 4.000 kWh Strom pro Jahr.

  • Heizen mit Netzstrom: 4.000 kWh × 0,30 € Wärmepumpenstromtarif = 1.200 €
  • Heizen mit Sonnenstrom bei etwa 30 % Deckung im Winter und im Übergang:
    • 1.200 kWh Sonnenstrom (10 Cent) = 120 €
    • 2.800 kWh Rest-Netzstrom (30 Cent) = 840 €
  • Deine Ersparnis: 240 € pro Jahr (trotz der dunklen Wintermonate).

Vergleichstabelle: Verbrauche mehr Strom selbst und nutze diesen finanziellen Vorteil

In dieser Tabelle siehst du, wie der jährliche Vorteil aus Ersparnis und Einspeisung wächst, wenn du mehr Technik integrierst. Basis ist eine 12 kWp Anlage mit 10 kWh Speicher.

Szenario Eigenverbrauch Jährlicher Vorteil (ca.) Amortisation
Nur Haushalt (4.500 kWh) ca. 3.150 kWh 1.450 € ca. 12 Jahre
Haushalt + E-Auto (+2.700 kWh) ca. 4.800 kWh 1.850 € ca.10 Jahre
Haushalt + E-Auto + Wärmepumpe ca. 6.500 kWh 2.200 € ca. 8-9 Jahre

Was bedeutet das für deine Planung?

Wenn du heute planst, solltest du dein Dach nicht nach deinem aktuellen Verbrauch dimensionieren. Denke an morgen:

  1. Groß bauen: Für mehr Module zahlst du wenig – verglichen mit dem Nutzen für E-Auto und Heizung.
  2. Intelligent steuern: Energiemanagement-System (EMS) lädt dein Auto automatisch, wenn die Sonne am meisten Energie liefert.

Wir verbinden dich mit geeigneten Fachunternehmen aus deiner Nähe.

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Checkliste: Passt dein Dach?

Bevor du ein Angebot einholst, prüfe diese Punkte:

  • Süden ist ideal, Ost-West lohnt sich ebenfalls.
  • 30 Grad Neigung bringen den besten Ertrag.
  • Schatten durch Bäume meiden, denn er senkt den Ertrag.
  • Zustand: Das Dach muss mindestens 25 Jahre halten. Wenn die Ziegel marode sind, saniere sie vorher. Wir beraten dich zu einem passenden Fachbetrieb.

Kaufen oder Mieten: Eigentum überzeugt

Neben dem Kauf einer PV-Anlage findest du am Markt diverse Angebote für das Mieten einer Solaranlage. Doch das ist nicht die effizienteste Lösung.

Modell Vorteile Nachteile
Kauf Höchste Rendite, Anlage gehört dir ab Tag 1. Höhere Einmalkosten zu Beginn.
Miete Keine Anschaffungskosten, Rundum-Sorglos-Paket. Über 20 Jahre deutlich teurer als ein Kauf.
Mein Tipp

Wenn du das Kapital hast oder einen günstigen Kredit bekommst, fährst du mit dem Kauf einer PV-Anlage immer besser.

Photovoltaik-Mythen im Faktencheck

Mythos 1: „Solaranlagen lohnen sich ohne Förderung nicht mehr.“

Falsch. Die gesparten Stromkosten von ca. 35 Cent pro kWh wiegen viel schwerer als die Einspeisevergütung von rund 7-8 Cent pro kWh.

Mythos 2: „Die Herstellung verbraucht mehr Energie, als die Anlage erzeugt.“

Falsch. Nach etwa 1,5 bis 2 Jahren hat eine Anlage die Energie wieder eingespielt, die für Produktion und Transport nötig war.

Mythos 3: „Bei Wolken gewinnt die Anlage keinen Strom.“

Falsch. Module nutzen auch diffuses Licht. Die Leistung sinkt, aber die Anlage produziert weiter.

Fazit: Für wen lohnt sich Photovoltaik?

Photovoltaik lohnt sich für fast jeden Eigenheimbesitzer. Besonders profitierst du, wenn:

  1. Du eine große Dachfläche hast.
  2. Du tagsüber Strom verbrauchst oder einen Speicher nutzt.
  3. Du planst, ein E-Auto zu kaufen oder eine Wärmepumpe einzubauen oder das bereits getan hast.

Die goldene Regel lautet heute: Mach dein Dach voll! Je mehr Strom du selbst erzeugst, desto schneller rechnet sich deine PV-Anlage. 

Wenn du ein Haus hast, ist eine PV-Anlage Standard

Mit eigener PV-Anlage bist du startklar fürs Stromsparen

Da du ein Haus hast, gehört dir auch ein Dach. Das eröffnet dir die Möglichkeit, eine ausreichend große Solaranlage zu installieren. Mit ihr kannst du dich zu einem Großteil selbst mit sehr günstigem Strom versorgen. Egal, welche geo- oder energiepolitischen Einflüsse ihre Auswirkungen entfalten. Dein selbst gewonnener Strom wird niemals teurer. Neben den verringerten Ausgaben für deinen Haushaltsstrom kannst du auch noch dein E-Auto viel günstiger laden und, falls du eine Wärmepumpe hast, sparsamer heizen. Denn deine Solaranlage stellt einen guten Teil des benötigten Stroms für beides bereit.

Was außerdem für eine eigene Solaranlage spricht: Module sind im Vergleich zu früher viel günstiger geworden, sodass deine Investition bei Weitem nicht mehr so hoch ist. Umso schneller amortisiert sich deine PV-Anlage und du erfreust dich einfach am Sparen – vor allem, wenn die Sonne scheint.

Frau mit schulterlangen, braunen Haaren und Brille vor rotem Hintergrund, trägt schwarzen Pullover.
Gina Doormann

Fachredakteurin für Sanierungs- und Energiethemen

Ich nehme dich mit auf die spannende Reise zur klimafreundlichen und kostensparenden Energiegewinnung und zum klimafreundlichen Heizen. Außerdem zeige ich dir, wie sich die Entwicklungen am Energiemarkt direkt auf deine heimische Heizung auswirken. Ich weiß aus erster Hand, worüber ich schreibe: Denn ich bin Eigentümerin eines hundert Jahre alten Hauses mit PV-Anlage und fahre aus Überzeugung E-Auto.

FAQ: Schnelle Antworten auf drängende Fragen

Wie lange hält eine Solaranlage?

Die meisten Hersteller geben Leistungsgarantien für 25 Jahre. Die Technik hält oft noch länger.

Muss ich ein Gewerbe anmelden?

Nein, für normale Hausanlagen ist das nicht mehr nötig. Die Anmeldung beim Finanzamt ist durch die aktuellen Steuerregeln nicht mehr erforderlich.

Was passiert bei Stromausfall?

Ohne spezielles Zubehör schaltet sich auch deine Solaranlage aus Sicherheitsgründen ab. Wenn du Autarkie bei einem Stromausfall willst, brauchst du ein entsprechendes Speichersystem.

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