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Testeintrag 01 — DAA WärmeIndex Q4 2025: Heizungsmarkt schwächelt weiter, Wärmepumpe hält sich wacker

Im vierten Quartal 2025 zeigte sich bei DAA die noch immer anhaltende Schwäche des deutschen Heizungsmarktes. Vor allem im Dezember ging das Interesse an allen Systemen noch einmal nach unten. Dennoch zeigen die Zahlen von DAA und dem BDH deutlich: Wenn Hausbesitzer sich noch für einen Heizungstausch interessieren, setzen sie vor allem auf Wärmepumpen. Daher ist es umso fataler, dass gerade jetzt im Wirtschaftsministerium von Kürzungen oder gar Streichungen der Heizungsförderung die Rede ist.

Im letzten Quartal 2025 dominiert bei DAA in nahezu jeder Kalenderwoche das Interesse an der Wärmepumpe. Ihr stärkster Indexwert liegt mit 124 in der KW 41. Der schwächste Wert findet sich mit 39 in der KW 52. Insgesamt ist das Interesse an allen Heizungssystemen in den letzten beiden Dezemberwochen sehr schwach. Damit spiegeln die Zahlen von DAA den deutschen Heizungsmarkt.

BDH: Heizungsmarkt 14 Prozent schwächer als Vorjahreszeitraum

Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) vermeldet im November 2025 einen weiterhin rückläufigen Absatz von Heizungen. Damit steuere die Heizungsbranche auf eines der schwächsten Ergebnisse der vergangenen zehn Jahre zu.

Einzig die Wärmepumpe sei ein Lichtblick: Bis einschließlich Oktober habe es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Absatzplus von 57 Prozent gegeben – das waren rund 255.000 Geräte. Auch die Biomasseheizungen hätten in dem Zeitraum ein Plus von 25 Prozent verzeichnet. Dem gegenüber steht eine deutlicher Absatzrückgang bei fossil betriebenen Heizungssystemen: Gasheizungen verlieren beim Absatz 35 Prozent und Ölheizungen etwa 77 Prozent. Das ist in etwa die Entwicklung, die auch die DAA-Zahlen zeigen. Stand Jahresende 2025 haben Öl- und Gasheizungen keine Zukunft mehr vor sich. Kein DAA-Indexwert von Gas- oder Ölheizung liegt über 100. Der BDH und DAA machen weiterhin die anhaltende Verunsicherung der Verbraucher durch eine unklare energiepolitische Marschroute verantwortlich.

Heizungsmarkt in Deutschland vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Lage

Laut KfW-Research leidet Deutschland unter einer langanhaltenden Wachstumsschwäche, die auf strukturelle Probleme hinweist. Dazu zählen unter anderem Standortnachteile wie Bürokratie, hohe Steuern, Fachkräftemangel und Digitalisierungslücken. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist, ebenfalls laut KfW, im Jahr 2025 lediglich um 0,2 Prozent gewachsen. Damit liegt es zum Beispiel hinter Italien mit 0,5 Prozent und weit hinter dem BIP der gesamten Eurozone mit 1,4 Prozent. Nachdem Deutschland in den beiden Vorjahren unter der Rezession gelitten hatte, wird nun ein leichtes Wachstum von 0,2 Prozent prognostiziert.

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) berichtet derweil von einem durchweg negativen Konsumklima-Index der privaten Haushalte in Deutschland im 4. Quartal 2025. Im Oktober 2025 beträgt er -22,5 Prozent, im November -24,1 Prozent und im Dezember -23,4 Prozent. Für das Jahr 2026 wird eine weitere Verschlechterung erwartet. Dabei sei die Sparneigung auf den höchsten Wert seit über 17 Jahren gestiegen.  Dazu passt, dass die Anzahl der Zusagen auf Anträge zur BEG-Heizungsförderung im Oktober im Gegensatz zum September 2025 leicht rückläufig ist. Wer sparen möchte oder muss, hat sicher kein Interesse daran, für mehrere zehntausend Euro eine neue Heizung anzuschaffen.

Einordnung der Situation am Heizungsmarkt durch TapTapHome

Malte Steingrube, Geschäftsführer bei TapTapHome von DAA GmbH, beurteilt die Marktentwicklung so:  “Die Zahlen unseres aktuellen WärmeIndex zeigen deutlich, dass der Heizungsmarkt das Jahr 2025 mit einer ausgeprägten Zurückhaltung beendet hat. Zwar bleibt die Wärmepumpe innerhalb des Interesses die stabilste Kraft, doch das insgesamt niedrige Nachfrageniveau über das gesamte Quartal hinweg muss uns zu denken geben. Die aktuelle Situation spiegelt wider, was auch Verbände wie der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und der BDH mahnend betonen: Die für Investitionsentscheidungen essenzielle Planungssicherheit ist derzeit nicht im notwendigen Maße gegeben. Diskussionen über Anpassungen der Förderung oder eine rein marktwirtschaftliche Neuausrichtung ohne flankierende Maßnahmen führen bei den Verbrauchern zu einer Verunsicherung, die sich unmittelbar in unseren Marktdaten niederschlägt.

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